SPD-Programm: "Für ein erfolgreiches, gerechtes und sympathisches Adelsdorf."
Christian Dorsch + Team stellten ihr Programm am Freitag, den 15. Februar
in der Sportgaststätte des SC Adelsdorf vor.
Grundzüge des SPD-Programms für Adelsdorf
Damit Sie wissen, was Sie am Freitag erwarten können, stellen wir Ihnen hier
schon einmal die Grundzüge des Kommunalwahlprogramms 2008-2014 vor:
Unserer Gemeinde Adelsdorf steht eine zukunftsweisende Weichenstellung bevor.
Bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 geht es darum, wie wir unsere Gemeinde für
die bevorstehenden Herausforderungen in den nächsten sechs Jahren aufstellen.
Jeder hat schon von den Auswirkungen des demographischen Wandels und des
verschärften Standortwettbewerbs gehört – sie treffen auch Adelsdorf. Nun müssen
wir uns richtig an die sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen und neue
Konflikte bewältigen, bzw. ihnen vorbeugen.
Natürlich ist hier die Politik auf allen Ebenen gefragt.
Als Antwort bietet die SPD Adelsdorf Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, ein
Programm mit einem nachhaltigen Politikansatz und zukunftweisenden Schwerpunkten
in unserer Gemeinde, welches über 2014 hinaus wirken kann. Aber so ein Programm
ist natürlich nur glaubwürdig, wenn wir auch die Leute haben, die das Programm
umsetzen und mit Leben füllen können. Am 2. März 2008 bekommen Sie, als
Wählerinnen und Wähler, beides von uns geboten.
In der Vergangenheit wurde unter verschiedenen
Bürgermeistern (SPD und CSU) vieles richtig gemacht. Aber wir, die
Kommunalpolitiker und Bürger, können uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Wie
wir durch Innovation die Leistungen und Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde
erhalten und ausbauen wollen, mit welchen einzelnen Maßnahmen wir unsere
Familiengemeinde für die Zukunft fit machen wollen, dass erfahren Sie am 15.
Februar, wenn wir unser Programm der Öffentlichkeit vorstellen.
Überblick über unsere Ziele (2002-2006)
Die unten genannten Ziele entsprechen, mit einzelnen Ergänzungen, unserem Kommunalwahlprogramm 2002.
Vor dem Hintergrund der
Globalisierung und der Europäisierung wird die Bedeutung der Kommunalpolitik
erheblich wachsen. Bund und Länder werden Einfluss einbüssen. Die kommunale
Selbstverwaltung muss entsprechend ausgeweitet werden. Staatliche
Entscheidungsprozesse und die Gesetzgebung müssen die Interessen der Kommunen
stärker berücksichtigen.
Starke Kommunen sind die
Basis für ein friedvolles uns soziales Europa. Bei fortschreitender
europäischer Integration helfen die Kommunen lokale und regionale Identitäten zu
bewahren und die kulturelle Vielfalt und Tradition der europäischen Geschichte
zu sichern.
Wir wollen eine Kommune der
Bürgerinnen und Bürger, in der die Kommunalpolitik die Vielfalt der
regionalen Besonderheiten, der Innovationen und Ideen widerspiegelt und eine
freie, an Chancengerechtigkeit und Selbstverantwortung orientierte
Zivilgesellschaft begründet.
Starke Kommunen fördern die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger
sich in ihrem Lebensumfeld zu engagieren, schützen Raum und Umwelt, bieten
Perspektiven für die Jugend, helfen denjenigen, die Unterstützung benötigen und
sie fördern die Entwicklung der Wirtschaft und schaffen damit
Arbeitsmöglichkeiten.
I. Kommunale Selbstverwaltung
- innovative und transparente Verwaltung mit Ausbau Internet der Gemeinde:
Abrufung von Satzungen, Formularen, usw.;
- bürgerfreundliche Öffnungszeiten, Eröffnung eines Bürgerbüros der Gemeindeverwaltung und Einführung eines „Tages der offenen Tür“;
- finanzpolitische Balance: Aufgaben, Ausgaben und Finanzierung ins Gleichgewicht bringen;
- bürgerschaftliches Engagement stärken und Einführung eines „Tages für Ehrenamtliche“ mit Vergabe der Bürgermedaille und der Ehrenurkunden;
- Einbeziehung aller Ortsteile in das Gemeindeleben unter Berücksichtigung der Besonderheiten (v.a. Eigenleben und Dorfgemeinschaften) der Ortsteile;
- ansprechende Gestaltung des Ortsbildes, z.B. durch Begrünungsmaßnahmen und der weiteren Umgestaltung von Straßen und Plätzen;
- nachhaltige Fortschreibung des Flächennutzungsplanes.
II. Familie, Kinder, Jugend und Senioren
- Bereitstellung einer bedarfsgerechten Zahl von Kinderhort- und Kindergartenplätzen sowie Einzelintegrationsmaßnahmen für behinderte Kinder
Einführung einer bedarforientierten Flexibilisierung der Öffnungszeiten der Kindergärten und Kinderhorte (für berufstätige Erziehungsberechtigte);
- zeitgerechte Ausstattung der Kinderspielplätze;
- finanzielle Förderung der Jugendabteilungen in Vereinen, Verbänden und Organisationen;
- Fortführung des bestehenden Jugendforums ( in dem Jugendliche ihre Wünsche und Anregungen äußern und Projekte entwickeln und durchführen können);
- enge Zusammenarbeit zwischen der Jugendpflege der Gemeinde und den Jugendabteilungen der Vereine und dem Jugendforum
sowie Fortführung der kommunalen Jugendarbeit mit Vollzeit-Jugendpfleger/in (Diplom-Sozialpädagogen) und bedarfsgerechte Bereitstellung von Räumen.
- Bestellung, bzw. Wahl, eines Seniorenbeirates;
- Koordinierung der Seniorenbetreuung innerhalb der Gemeinde in Zusammenarbeit mit den überörtlichen Institutionen;
- Unterstützung des Baues oder der Ausstattung von altengerechten Wohnraum durch geeignete Träger.
III. Bildung, Kultur, Vereine, Sport und Freizeit
- Schaffung eines Kulturbeirates zur Bündelung der kulturellen Initiativen der Vereine und Einzelpersonen unter Zurverfügungstellung von Haushaltsmitteln;
- Finanzierung eines jährlichen Kulturprogramms unter Einbeziehung der Kulturinitiative der Vereine;
- Fortschreibung der Vereinsförderrichtlinien und unbürokratische Hilfe und Unterstützung der Vereine bei ihren Problemen;
- Förderung der Einrichtungen und Maßnahmen des Deutschen Roten Kreuzes; Anerkennung der dort geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit;
- Erhaltung der vielfältigen sportlichen Infrastruktur. Es sollen die Benutzungsgebühren für gemeindeeigene Sportstätten für Adelsdorfer Vereine so niedrig wie möglich gehalten werden;
- Nutzung der Bücherei als Mittelpunkt vielfältiger kultureller Aktivitäten, wie Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Kinderprogramme; Ständige Aktualisierung des Buchbestandes und neuer Medien sowie Einrichtung eines Internet-PC's;
Anerkennung der dort geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit;
- Unterstützung von Vereinen und Organisationen für Veranstaltungen (regelmäßige Feste) die im Ortskern der einzelnen Ortsteile im Einvernehmen mit den Anwohnern.
IV. Umwelt und Naturschutz
- enge Zusammenarbeit und Unterstützung aller am Umwelt- und Naturschutz interessierten Vereine, Verbände und Organisationen;
- Umsetzung der im Zusammenhang mit dem Landschaftsplan und der Vorstellungen der „Agenda 21“;
- Umweltgerechte Ausstattung der Kläranlage und Einplanung aller notwendigen fortlaufenden Ergänzungsmaßnahmen;
- anhaltende Sicherung der kommunalen Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser;
- naturnahe Pflege und Erhaltung des Gemeindewaldes und der Naturschutzgebiete;
- Neuanlage und Ergänzung der Streuobstbestände;
- Gewährung von Zuschüssen für solarthermische Anlagen, Photovoltaikanlagen und grundwassersparende Investitionen (z.B. Zisternen, Entsieglungen);
- Überprüfung der öffentlichen Gebäude auf Energieeffizienz und ggf. Durchführung von Energie einsparenden Maßnahmen.
V. Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
- Unterstützung von Handel und Gewerbe,
v.a. auch um wohnnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern, bzw. neue zu schaffen;
- Förderung der Ansiedlung neuer Betriebe; Bereitstellung von Flächen für Neugründer und ortsansässige Betriebe;
- Erhalt der wohnortnahen Einzelhandelsgeschäfte in allen Ortsteilen;
- Erstellung eines verkehrsberuhigenden und verkehrssichernden Gesamtkonzeptes der Gesamtgemeinde, einschließlich verkehrsberuhigender Maßnahmen an den Einfallstraßen;
- Verbesserung der Wohnqualität durch weitgehende Verkehrsberuhigung der Wohnviertel; Sanierung der ins alten und beschädigten Siedlungsstraßen;
- Erneuerung aller beschädigten Gehwege („Stolperfallen“) und Absenkung von Bürgersteigen an den Straßenkreuzungen zur leichteren Überquerung für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen;
ausreichende Beleuchtung der Fuß- und Radwege;
- Einsatz für den zügigen Bau eines Radweges zwischen Neuhaus und Adelsdorf und Aisch und Lauf und eines überörtlichen Radweges in Richtung Höchstadt;
- Verbesserung und Erweiterung des öffentlichen Personennahverkehrs; Einrichtung von Anrufsammeltaxis für Schwachlastzeiten (abends, am Wochenende und an Feiertagen);Erneuerung alter Bushaltestellen.